Betrieblicher Versicherungsschutz

Eigene Absicherung

Als Unternehmer sind Sie verpflichtet, die Eröffnung Ihres Unternehmens bei dem zuständigen Unfallversicherungsträger anzumelden.

Für Betriebe, Einrichtungen und Freiberufler handelt es sich dabei in den meisten Fällen um die gewerblichen Berufsgenossenschaften. Diese sind nach Branchen gegliedert. In besonderen Fällen kann eine Zuständigkeit der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften oder eines Unfallversicherungsträgers der öffentlichen Hand gegeben sein.

Als Unternehmer oder Freiberufler sind Sie in der Regel nicht pflichtversichert. Sie haben aber die Möglichkeit, sich auf freiwilliger Basis gegen die Folgen eines Arbeits- oder Wegeunfalls zu versichern.

Für Rückfragen zu diesem Thema stehen Ihnen, neben dem UnternehmensService Ruhr-West, die Verwaltungs- und Berufsgenossenschaften zur Verfügung.

Über diese Meldung bei dem zuständigen Unfallversicherungsträger und die damit verbundene Möglichkeit, Unfallversicherungsschutz zu erhalten hinaus, sollten Sie sich fragen, welche weiteren Versicherungen, abgestimmt auf Ihre private und berufliche Situation, erforderlich und sinnvoll sein können. Zu denken wäre hier an eine private Altersvorsorge oder Krankenversicherungsschutz.

Unsere Vorschläge können und sollen dabei nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erheben. So gibt es Pflichtversicherungen, aber auch Versicherungsleistungen für die Sie sich auf freiwilliger Basis entscheiden können. Welche dieser freiwilligen Versicherungen Sie als erforderlich ansehen, liegt in Ihrem Ermessen. Gleichwohl stellen derartige Überlegungen aus hiesiger Sicht einen Aspekt dar, der bei der Unternehmensgründung nicht unbeachtet bleiben sollte.

Erste Orientierungshilfen

Erste Orientierungshilfen können hier über den Interessenverband "Deutsche Sozialversicherung - Arbeitsgemeinschaft Europa e.V." (DSVAE) eingeholt werden.

Auch die Deutschen Rentenversicherungen stehen Ihnen für Rückfragen zur Verfügung.